Dreispuriger B5-Ausbau: Spatenstich bei Tönning als wichtige Weichenstellung

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Der Ausbau der Bundesstraße 5 zwischen Tönning und Husum nimmt Formen an. Wenige Monate nach einem symbolischen ersten Spatenstich bei Husum folgte nun ein weiterer in der Nähe von Harblek.

Nordfriesland | Sieben Monate nach dem ersten Spatenstich bei Husum geht der Ausbau der B 5 zwischen Tönning und Husum mit Hochdruck weiter: Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, setzte zusammen mit Verkehrsminister Bernd Buchholz, Torsten Conradt vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr und Nordfrieslands Kreispräsident Manfred Uekermann den ersten Spatenstich für den Ausbau des Abschnitts zwischen Tönning und Rothenspieker.

Der Ausbau des 5,7 Kilometer langen Teilstücks koste rund 42 Millionen Euro und wird vom Bund finanziert. Der dritte Fahrstreifen der B 5 diene künftig wechselseitigen Überholmöglichkeiten, die Straßenbreite erhöhe sich damit auf insgesamt 12,50 Meter.

Zunächst wird – wie schon bei Husum – mit dem Bau einer Anbindung an die Trasse begonnen. Die eigentlichen Ausbauarbeiten sollen Mitte kommenden Jahres beginnen.

„Nordfriesland braucht eine bessere Anbindung an die A 23 – und dafür ist der heutige Tag eine wichtige Weichenstellung.“ Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz

Buchholz erinnerte in dem Zusammenhang an die langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen. So waren gegen den bereits vor zwei Jahren erlassenen Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Tönning-Rothenspieker insgesamt vier Klagen eingereicht worden. Drei davon wurden im Jahr 2020 vom Oberverwaltungsgericht Schleswig abgewiesen, die vierte durch Vergleich beendet. „Nordfriesland braucht eine bessere Anbindung an die A 23 – und dafür ist der heutige Tag eine wichtige Weichenstellung“, so der Verkehrsminister.

Quelle: sh:z vom 07.06.2021, Text: Volkert Bandixen, Foto: Anja Christiansen